Wirtschaftsexperte zu Sozialpolitik und Nonprofit-Sektor

Universitätsprofessor Badelt referierte beim Partnertreffen der BBRZ GRUPPE

Nicht nur im letzten Wahlkampf stand die Sozialpolitik im Fokus der Diskussionen. An den Fragen, was der Sozialstaat Österreich leisten muss, was er kosten darf und wo es Einsparungspotenziale gibt, scheiden sich die Geister bzw. die politischen Kräfte.

Sozialpolitische Entscheidungen treffen aber nicht nur die Empfänger von Sozialleistungen, sondern auch viele Non-Profit-Unternehmen wie die BBRZ GRUPPE, die in Österreich eine wichtige Rolle als Anbieter sozialer Dienstleistungen spielen.

Der BBRZ GRUPPE ist es gelungen, Dr. Badelt, den österreichischen Experten für sozialpolitische Fragen im Zusammenhang mit Nonprofit-Organisationen für ein Referat zu gewinnen. Der Wirtschaftswissenschafter Univ. Prof. Dr. Christoph Badelt ist nicht nur Leiter des Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO), sondern lehrte auch am Institut für Sozialpolitik der Wirtschaftsuniversität Wien.

Am Abend des 24. Oktobers beleuchtete er in seinem Referat die berufliche Bildung und Rehabilitation im Kontext der Entwicklung des Sozialstaats und der Arbeitsmärkte. Badelt ging darüber hinaus auf den wachsenden Kostenruck und den politischen Rechtfertigungsdruck für die Anbieter sozialer Dienstleistungen ein.

Auf Basis aktueller Statistiken erläuterte er Entwicklungen am Arbeitsmarkt und stellte den Zusammenhang zu Bildung und demographischen Trends her.

Für die sozialen Non-Profit-Unternehmen befürwortet Badelt die Entwicklung neuer Mischformen in Produktion und Finanzierung. Generell fordert er eine Gesamtstrategie zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit in Österreich.

Am Partnermeeting der BBRZ GRUPPE nahmen zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft teil. Moderiert wurde das Partnermeeting in sehr launiger Weise von Ulli Jelinek, dem ehemaligen Programmchef von Life Radio

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